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MIV-Leitsystem

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Leit- und Lenkungssystem Bahnhofraum Brig / Naters

Der Motorisierte Individualverkehr im Bahnhofraum Brig / Naters muss primär beruhigt und die Zahl der Verkehrsbewegungen – hauptsächlich jene des Durchgangsverkehrs – massgeblich reduziert werden. Dies gilt nicht nur für jene Bereiche des Bahnhofplatzes, die im Sinne eines shared space mehrere Verkehrsträger auf der gleichen Fläche zulassen. Vielmehr sollen die verkehrsberuhigenden Massnahmen den gesamten Bahnhofplatz – einschliesslich Viktoriastrasse und Dennerkreisel – betreffen, um den Platz als Begegnungszone mit hoher Aufenthaltsqualität ausbilden zu können (vgl. Massnahme V9 Begegnungszone Bahnhof Brig). Während eine Geschwindigkeitsbeschränkung problemlos eingeführt werden kann, steht als hauptsächliche Massnahme die Einführung eines Leit- und Lenkungssystems für den MIV im Vordergrund.

Leitsystem Autoverlad Bahnhof Brig

Mit einem Ausbau des vorhandenen Informationssystems zu einem zweckmässigen Leitsystem kann der Autoverlad effizienter und kundenfreundlicher gestaltet werden.


Fakten

Status: In Planung
Baubeginn: Fristende 2027
Kostenschätzung: CHF 1 Mio.

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Verkehrsoptimierung Überlandstrasse Brig

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Eine Massnahme besteht darin, den Verkehr zwischen Naters und Brig-Glis mit einem MIVLeitsystem vermehrt auf die Umfahrungstrasse zu lenken und damit den Strassenabschnitt zwischen Denner- und Spitalkreisel zu entlasten (vgl. Massnahme V14 MIV-Leitsystem). Zur Unterstützung dieser Massnahme ist es zweckmässig, dass der Anschluss der Umfahrungstrasse A 19 an die Überlandstrasse benutzerfreundlicher und sicherer gemacht wird. Durch den Ersatz des bestehenden Knotens durch einen Kreisel kann dies erreicht werden. Zudem wird die Möglichkeit geschaffen, einen direkten Anschluss an die Jesuitenstrasse zu realisieren.


Fakten

Status: In Planung
Baubeginn: Fristende 2027
Kostenschätzung: CHF 0.66 Mio.

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Verkehrsberuhigung Kleegärtenquartier Visp

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Nach der Inbetriebnahme der Umfahrungsstrasse Kleegärten Nord wurden die Voraussetzungen für die Realisierung einer Verkehrsberuhigung inklusive Verkehrsflussregulierung für das ganze Kleegärtenquartier geschaffen. Ein entsprechender Studienwettbewerb wurde 2011 durchgeführt. Das Vorprojekt liegt vor.


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Status: In Planung
Baubeginn: Fristende 2027
Kostenschätzung: CHF 3.8 Mio. (Eigenleistung)

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Begegnungszone Brückenweg Visp

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Der Brückenweg in Visp ist unter anderem ein Teil des Bahnhofsplatzes und wird entsprechend als offener öffentlicher Raum wahrgenommen. Der Brückenweg muss überquert werden, um in das Stadtzentrum zu gelangen. Mit einer attraktiven Gestaltung und einer Neuordnung der Verkehrsrechte zu Gunsten des Langsamverkehrs, wird ein neuer öffentlicher Raum geschaffen, der Potenzial für Entwicklungen in einer hochwertigen Umgebung bietet. Die Ansiedlung von nicht auto-affinen Dienstleistungen und Geschäften wird somit gestärkt.


Fakten

Status: In Planung
Baubeginn: Fristende 2027
Kostenschätzung: CHF 2.17 Mio. (Eigenleistung)

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Begegnungszone Bahnhof Brig

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Der Verkehr auf und um den Bahnhofplatz soll entflochten werden. Postauto und MGB Bahnhof werden auf dem westlichen Teil vom Bahnhofplatz konzentriert. Der zentrale Bahnhofplatz bleibt LV und Ortsbus vorbehalten und soll städtebaulich aufgewertet werden. Für den MIV wird der Bahnhofplatz gesperrt. Um den Verkehr zu beruhigen wird die Viktoriastrasse als Begegnungszone ausgebildet.

Der Bahnhofplatz soll von einer Bebauung freigehalten werden. Das Raumprogramm und die Städtebaulichen Rahmenbedingungen sind so schwierig, dass eine Bebauung des Platzes die Grosszügigkeit, welche als Alleinstellungsmerkmal dieses Platzes gegenüber anderen Bahnhofplätzen angesehen wird, nur gezielt möglich ist. Im Osten und Westen des Platzes und entlang der Dammkante lassen sich Städtebauliche Entwicklungen von über 20‘000 m2 Bruttogeschossfläche erstellen. Diese Potenziale leisten überdies einen wesentlichen Beitrag zur Fassung des Platzes.

www.rw-oberwallis.ch/projekte/entwicklung-bahnhofraum-brig


Fakten

Status: In Planung
Baubeginn: 2022
Kostenschätzung: CHF 6.33 Mio.

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Aufwertung Dorfkern Ried-Brig

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Anlässlich eines gemeindeinternen Work-Shops hat sich der Gemeinderat Ried-Brig die Frage gestellt, wie sich die Siedlung im Dorfkern weiter entwickeln soll. Kurzfristig wird eine Planungszone geschaffen, um eine geordnete Weiterentwicklung zu ermöglichen. Längerfristig soll ein Konzept „Städtebauliche Entwicklung 2030 und Neugestaltung entlang der Kantonsstrasse Post – Rufigraben“ erarbeitet und umgesetzt werden, mit folgenden Zielsetzungen:

- Neugestaltung Kantonsstrasse

- Städtebauliche Aufwertung des Dorfkerns mit Integration der privaten und öffentlichen Bedürfnisse

- Überprüfung verdichtetes Bauen, Siedlungsentwicklung nach Innen


Fakten

Status: In Planung
Baubeginn: Fristende 2019
Kostenschätzung: CHF 3.5 Mio.

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Regionales Wasserbewirtschaftungs-Konzept

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In Zusammenarbeit mit den beteiligten Gemein­den hat das Büro Ryser Ingenieure AG im Sommer 2015 den IST-Zustand erfasst. Basierend auf den gesammelten Daten über die gesamte Wasserversorgungsinfrastruktur im Perimeter der beteiligten Gemeinden wird das technische Konzept erarbeitet, welches Mitte 2016 vorliegen soll. Dieses wird Vorschläge für die zukünftige gemeinsame Bewirtschaftung der Wasservorkom­men, also Grund- und Quellwasser, und der Reservoirsvolumen an Brauch-, Stör- und Löschreserven enthalten.


Fakten

Baubeginn:
Inbetriebnahme:
Kosten:

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Bahnhof Brig

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Nach der Absage der SBB im Sommer 2011, die zwei Geleise für die MGBahn freizugeben, hatten Geschäftsleitung und Zentrumsgemeinden der Agglomeration Brig-Visp-Naters entschieden, gemeinsam mit dem Kanton, der SBB, der MGBahn und PostAuto eine Testplanung durchzuführen. Dabei wurde die neue Ausgangslage für den Bahnhof Brig/Naters geklärt und eine integrierte Lösung erarbeitet (Medienmitteilung vom 25.5.2012). Anhand der Resultate aus der Testplanung  haben die Projektpartner die Infrastrukturmassnahmen vertieft geklärt. Diese werden nun umgesetzt.

Um Vorschläge für die konkrete Neugestaltung des Bahnhofplatzes zu suchen, haben die Projektpartner Ende Oktober 2014 gemeinsam einen Wettbewerb ausgeschrieben (Medienmitteilung vom 31.10.2014). Unter dem Vorsitz des ETH-Professors Marc Angélil hat die Jury das Projekt „Linie“ eines internationalen Teams um den Tessiner Architekten Luigi Snozzi als Sieger aus dem Projektwettbewerb erkoren (Medienmitteilung vom 8.6.2015).

Für die weiteren Projektplanungsphasen (Abschluss Vorprojekt, Bau- und Auflageprojekt inkl. der Bewilligungsverfahren) haben sich die Stadtgemeinde Brig-Glis, die MG Infrastruktur AG, der Kanton Wallis, die SBB Immobilien und BLS Immobilien AG mittels Bauherrenvereinbarung zur Bauherrengemeinschaft zusammengeschlossen. Mitunterzeichnet wurde die Vereinbarung von der Gemeinde Naters und der Postauto Schweiz AG als betroffene und zustimmende Parteien. In der Gesamtprojektleitung (GPL) sind die MGBahn (Vorsitz), die Stadtgemeinde Brig-Glis sowie der Kanton Wallis vertreten. Die Geschäftsführung liegt bei der RW Oberwallis AG (RWO AG).

Die neu gegründete Bauherrengemeinschaft hat im August 2019 einen Generalplaner für das Generationenprojekt bestimmt (Medienmitteilung 14.8.2019). In einem offenen Verfahren setzte sich die Ingenieurgemeinschaft (IG) Brig+ durch. Das Mandat umfasst die Gesamtleitung sowie sämtliche Planerleistungen für die Projektierung und Bauleitung. Das Gesamtkonzept für die Umsetzung entspricht dem Vorprojekt, das auf Grundlage von Luigi Snozzi’s "Linie" erarbeitet wurde. Es umfasst 20 Teilprojekte im Gebiet zwischen der Saltina-Mündung und der Nordstrasse. Mit dem Baubeginn rechnen die Verantwortlichen Mitte 2024.


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Raum+

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Die Agglomeration Brig-Visp-Naters hat die Ausarbeitung eines Siedlungsflächenmanagements im Jahr 2007 als Massnahme im Agglomerationsprogramm aufgenommen. Bei dem Projekt Raum+ handelt es sich um eine anerkannte Methode der ETH Zürich, die die unbebauten Flächen Quartier für Quartier auf Stufe Gemeinde erhebt, nach ihrer Qualität beurteilt und Lösungsvorschläge erarbeitet. Auf diesen Grundlagen können Handlungsräume gezielt gefördert und Regulierungsräume beplant werden. 

In einem ersten Teil wurde zu Beginn eine Übersicht über das vorhandene Siedlungsflächenpotenzial jeder einzelnen Agglomerationsgemeinde erhoben. Im Anschluss wurde dieses Potenzial nach Lage, Quantität und Qualität ausgewertet. Nach Angaben von Projektleiter Dr. Hany Elgendy war die Einschätzung der lokalen Vertreter bei dieser Erhebung sehr wertvoll. In jeder Agglomerationsgemeinde wurde ein Erhebungsgespräch durchgeführt. Dabei wurden die im Vorfeld ermittelten Flächen besprochen. Dadurch konnten die thematischen und räumlichen Schwerpunkte festgelegt und die sogenannten Mobilisierungshindernisse erkannt werden. Ein Mobilisierungshindernis kann beispielsweise sein, wenn eine Parzelle nicht mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen ist oder die Topografie eine Bebauung nicht oder nur erschwert zulässt. Auf der Grundlage des erhobenen Siedlungsflächenpotenzials wurde schliesslich die Einwohnerkapazität abgeschätzt und dem prognostizierten Wohnbaulandbedarf gegenübergestellt.

Der zweite Teil fasste in einer Lagebeurteilung die Auswertungen und Erkenntnisse aus den Erhebungen zusammen und formulierte die wesentlichen Probleme. Daraus ergeben sich wiederum Ansätze zur Begrenzung des Siedlungswachstums. Diese Ansätze wurden in einem Aktionsplan der «Siedlungsentwicklung in der Agglomeration» räumlich konkretisiert und mit Massnahmen für die Umsetzung ergänzt. Damit steht den Agglomerationsgemeinden ein neues Instrument zur Verfügung, das die wesentlichen Aktivitäten zur Mobilisierung und Regulierung der Siedlungsentwicklung vorschlägt.


Siedlungsflächenmanagement

Siedlungsflächenmanagement wird in diesem Zusammenhang als ein Prozess zur nachhaltigen Siedlungsentwicklung verstanden. Dazu wird eine Übersicht über die Siedlungsflächenpotenziale geschaffen, regelmässig eine Lagebeurteilung erarbeitet und darauf aufbauend eine räumliche Entwicklungsstrategie abgeleitet. Diese enthält die Schwerpunkte und spezifische Massnahmen, um die Flächenpotenziale zu mobilisieren und zu beobachten (Monitoring).

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LV-Verbindung zwischen Brig und Visp

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Grundsätzlich sind bereits heute Velo- und Fusswege innerhalb und zwischen den Gemeinden der Agglomeration Brig-VispNaters vorhanden. Allerdings gibt es Verbindungslücken und Konfliktstellen an wichtigen Punkten.  Im Agglomerationsprogramm 2. Generation weisen die Gemeinden etwa auf die fehlende Radwegverbindung südlich der Rhone hin und stufen die Anbindung der einzelnen Dorfkerne als unzureichend ein. 

Um die Verbindung durch das Wohn- und Arbeitsgebiet gemeindeübergreifend zu planen und umzusetzen, haben die Gemeinden Brig-Glis und Visp gemeinsam einen Wettbewerb lanciert. Die neue Verbindung baut auf bestehenden Strecken auf und ergänzt diese. Einzelne Teilstrecken, insbesondere zwischen Gamsen und Eyholz, müssen neu gebaut werden. Es soll eine sichere, effiziente und attraktive Verbindung südlich der Rhone entstehen. 

Im Agglomerationsprogramm 2. Generation, dessen Massnahmen in den Jahren 2015 bis 2018 umgesetzt werden, sind dafür Investitionen von 9.4 Millionen Franken vorgesehen. Der Bund beteiligt sich mit 35 Prozent an den Investitionskosten.


Fakten

Baubeginn:
Inbetriebnahme:
Kosten: 9.4 Mio. Franken