By danbo

Aufwertung Hauptverkehrsachse – Talstrassenallee

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Die Kantonsstrasse T9, welche von Visp über Brig-Glis und Naters bis nach Bitsch verläuft, ist eine wichtige Visitenkarte der Agglomeration und bedarf einer entsprechenden Gestaltung. Ausgangspunkt hierfür stellen die verbliebenen historischen Alleestrukturen dar.

Die Kantonsstrasse T9 wird mittelfristig wieder zu einer durchgehenden Allee gestaltet. Somit wird ein weiteres, durchgehendes Landschaftselement in der Agglomeration geschaffen, welches für das Erscheinungsbild gewinnbringend ist.
Dazu sind folgende Schritte zu vollziehen:

  • Vorgehens- und Gestaltungskonzept „Talstrassenallee“ erstellen
  • Bei jeder substantiellen Unterhalts-, Sanierungs-, Umbau- und Neubaumassnahme entlang der Talstrassenachse das Konzept anwenden und laufend umsetzen

 

Im Konzept ist zu verankern, dass die Allee nur aus standortgerechten, einheimischen Baum- und Straucharten angepflanzt wird. Weitere Handlungsempfehlungen zur Erhaltung und Förderung von Alleen können der von der SL im Jahre 2008 realisierten Studie „Bestand und Bedeutung von Alleen und Alleenlandschaften in der Schweiz entnommen werden.

Die SL setzt sich zudem im Rahmen konkreter Projekte für die Förderung und Pflanzung von Baumalleen ein. Sie hat 2010 den Vorschlag gemacht, ein Aktionsprogramm für den Schutz der Pappelalleen als kulturelles und landschaftliches Erbe zu lancieren. Allenfalls könnte zwischen der SL und der Agglomeration ein gemeinsames Projekt gestartet werden.


Fakten

Status: in Ausführung
Baubeginn: 2019
Kostenschätzung: CHF 333’000

By Agglo Admin

Regionales Wasserbewirtschaftungs-Konzept

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In Zusammenarbeit mit den beteiligten Gemein­den hat das Büro Ryser Ingenieure AG im Sommer 2015 den IST-Zustand erfasst. Basierend auf den gesammelten Daten über die gesamte Wasserversorgungsinfrastruktur im Perimeter der beteiligten Gemeinden wird das technische Konzept erarbeitet, welches Mitte 2016 vorliegen soll. Dieses wird Vorschläge für die zukünftige gemeinsame Bewirtschaftung der Wasservorkom­men, also Grund- und Quellwasser, und der Reservoirsvolumen an Brauch-, Stör- und Löschreserven enthalten.


Fakten

Baubeginn:
Inbetriebnahme:
Kosten:

By Agglo Admin

Raum+

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Die Agglomeration Brig-Visp-Naters hat die Ausarbeitung eines Siedlungsflächenmanagements im Jahr 2007 als Massnahme im Agglomerationsprogramm aufgenommen. Bei dem Projekt Raum+ handelt es sich um eine anerkannte Methode der ETH Zürich, die die unbebauten Flächen Quartier für Quartier auf Stufe Gemeinde erhebt, nach ihrer Qualität beurteilt und Lösungsvorschläge erarbeitet. Auf diesen Grundlagen können Handlungsräume gezielt gefördert und Regulierungsräume beplant werden. 

In einem ersten Teil wurde zu Beginn eine Übersicht über das vorhandene Siedlungsflächenpotenzial jeder einzelnen Agglomerationsgemeinde erhoben. Im Anschluss wurde dieses Potenzial nach Lage, Quantität und Qualität ausgewertet. Nach Angaben von Projektleiter Dr. Hany Elgendy war die Einschätzung der lokalen Vertreter bei dieser Erhebung sehr wertvoll. In jeder Agglomerationsgemeinde wurde ein Erhebungsgespräch durchgeführt. Dabei wurden die im Vorfeld ermittelten Flächen besprochen. Dadurch konnten die thematischen und räumlichen Schwerpunkte festgelegt und die sogenannten Mobilisierungshindernisse erkannt werden. Ein Mobilisierungshindernis kann beispielsweise sein, wenn eine Parzelle nicht mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen ist oder die Topografie eine Bebauung nicht oder nur erschwert zulässt. Auf der Grundlage des erhobenen Siedlungsflächenpotenzials wurde schliesslich die Einwohnerkapazität abgeschätzt und dem prognostizierten Wohnbaulandbedarf gegenübergestellt.

Der zweite Teil fasste in einer Lagebeurteilung die Auswertungen und Erkenntnisse aus den Erhebungen zusammen und formulierte die wesentlichen Probleme. Daraus ergeben sich wiederum Ansätze zur Begrenzung des Siedlungswachstums. Diese Ansätze wurden in einem Aktionsplan der «Siedlungsentwicklung in der Agglomeration» räumlich konkretisiert und mit Massnahmen für die Umsetzung ergänzt. Damit steht den Agglomerationsgemeinden ein neues Instrument zur Verfügung, das die wesentlichen Aktivitäten zur Mobilisierung und Regulierung der Siedlungsentwicklung vorschlägt.


Siedlungsflächenmanagement

Siedlungsflächenmanagement wird in diesem Zusammenhang als ein Prozess zur nachhaltigen Siedlungsentwicklung verstanden. Dazu wird eine Übersicht über die Siedlungsflächenpotenziale geschaffen, regelmässig eine Lagebeurteilung erarbeitet und darauf aufbauend eine räumliche Entwicklungsstrategie abgeleitet. Diese enthält die Schwerpunkte und spezifische Massnahmen, um die Flächenpotenziale zu mobilisieren und zu beobachten (Monitoring).

By Agglo Admin

LV-Verbindung zwischen Brig und Visp

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Grundsätzlich sind bereits heute Velo- und Fusswege innerhalb und zwischen den Gemeinden der Agglomeration Brig-VispNaters vorhanden. Allerdings gibt es Verbindungslücken und Konfliktstellen an wichtigen Punkten.  Im Agglomerationsprogramm 2. Generation weisen die Gemeinden etwa auf die fehlende Radwegverbindung südlich der Rhone hin und stufen die Anbindung der einzelnen Dorfkerne als unzureichend ein. 

Um die Verbindung durch das Wohn- und Arbeitsgebiet gemeindeübergreifend zu planen und umzusetzen, haben die Gemeinden Brig-Glis und Visp gemeinsam einen Wettbewerb lanciert. Die neue Verbindung baut auf bestehenden Strecken auf und ergänzt diese. Einzelne Teilstrecken, insbesondere zwischen Gamsen und Eyholz, müssen neu gebaut werden. Es soll eine sichere, effiziente und attraktive Verbindung südlich der Rhone entstehen. 

Im Agglomerationsprogramm 2. Generation, dessen Massnahmen in den Jahren 2015 bis 2018 umgesetzt werden, sind dafür Investitionen von 9.4 Millionen Franken vorgesehen. Der Bund beteiligt sich mit 35 Prozent an den Investitionskosten.


Fakten

Baubeginn:
Inbetriebnahme:
Kosten: 9.4 Mio. Franken